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Qumran
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« am: 10. September 2009, 22:43:04 » |
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Ich meine, jetzt gehts los. Zum ersten Mal in der Geschichte kommen zum Weihnachtgeschäft große Kampagnen der Buch- und Elektronikwirtschaft auf uns Konsumenten zu. Gleichzeitig digitalisiert Google wie verrückt jedes gedruckte Wort und stellt Ebooks online zur allgemeinen Verfügung. Derzeit kristallisieren sich zwei große - natürlich fast nur US-Amerikanische Unternehmungen (und SONY) - als Hauptakteure heraus: Einerseits Google, gemeinsam u.a. mit dem SONY-Konzern, der den neuen Ebook-Reader Touch nun auch bei MediaMarkt&Co ab Oktober anbieten wird. Beide werden den sog. "offenen EPUB"-Standard unterstützen. Auf der anderen Seite stehen vor allen Amazon und Microsoft, die das sog. "Kindle-Format" pushen. Dieses Ebook-Format läßt sich ausschließlich auf deren Endgeräte lesen. Dafür bietet Amazon sein Kindle in den USA schon mit einem UMTS-Modem an, sodaß immer und überall kostenlos eine Verbindung zum Amazon-Shop zur Verfügung steht. Tja, und da gibts noch einen: Apple. Diese wollen mit ihrem "App"-System für beide Konsorten offen bleiben. Vielleicht wird so das lang erwartete "Apple Tablet" zum großen Sieger. Wer weiß? Was machen wir Europäer? Wir gucken blöd aus der Wäsche und schimpfen auf Google und machen uns lustig über Sonys-E-ink-Technik. Leider sind auch die meisten Autoren nicht gerade hilfreich mit ihren Einsprüchen, da sie um ihre Rechte (zu Recht) am geschriebenen Wort fürchten. Ein Beispiel: Im Oktober kommt der neue "Dan Brown" auf den Markt. Dazu muß man wissen, daß allein dieses Buch am gesamten Buchumsatz dieses Weihnachtsgeschäfts in den Buchhandlungen ein erwartetes Volumen von fast 10% einnehmen wird. Am Erfolg dieses Buches wird so manche Buchhandlung ihr finanzielles Überleben messen, oder andere Bücher mitfinanzieren können. Nun, "The Lost Symbol" wird bei Amazon-US ab nächster Woche als Ebook um tatsächliche 9,99$ verkauft werden. Was bei uns? Bei uns wird es überhaupt keinen "digitalen Dan Brown geben". Kein Scherz. Amazon bietet "Das verlorene Symbol" für unerhörte 26 .- euro(!) als Hardcover an. Nur zur Erinnerung: 9,99$ sind etwa 7,10 euro. Was soll man da noch sagen? Naja, die Amis sind drauf und dran wieder einmal Marktführer zu werden. Und was machen wir, wenn wir nicht gerade auf zulu-ebooks legal runterladen? Wir laden uns auf torrent-Seiten die illegalen Ebooks herunter, denn es gibt keine legale Alternative dazu. Wem kommt das nicht allzu bekannt vor? Ein paar interessante Links zum Thema: http://www.heise.de/newsticker/Sony-Reader-Touch-Edition-kommt-nach-Deutschland--/meldung/144333http://futurezone.orf.at/stories/1626692/http://derstandard.at/fs/1252036836579/Deutsche-Justizministerin-zu-Google-Rechtswidriges-Verhaltenhttp://derstandard.at/fs/1250691906755/Kindle-2-gehackt-Linux-on-board
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« Letzte Änderung: 16. September 2009, 14:23:52 von Qumran »
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"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen." Oliver Kahn
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Qumran
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« Antworten #1 am: 23. September 2009, 14:12:14 » |
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http://www.youtube.com/v/UmIgNfp-MdI&feature=player_embeddedhttp://gizmodo.com/5365299/courier-first-details-of-microsofts-secret-tabletMicrosofts Booklet-PC wurde geheim entwickelt. Niemand wußte davon. Vielleicht stechen sie Apple und dessen "Apple-Tablet" damit aus? Es wird spannend. http://derstandard.at/fs/1253596381020/Courier-Microsofts-geheimer-Booklet-PC-enthuelltWährenddessen kämpft auch Google weiter: http://futurezone.orf.at/stories/1627926/Die neuesten E-Book-Reader auf der IFA 2009:"...
Die IFA ist für das diesjährige Weihnachtsgeschäft die letzte Möglichkeit, neue Produkte anzukündigen oder per Ankündigungen vorschnelle Käufe von Konkurrenzprodukten zu verhindern, daher gab es um die IFA in den letzten 2 Wochen zahlreiche Ankündigungen. Beginnen wir mit den konkretesten und arbeiten uns Meldung für Meldung in das Reich der Phantasie vor.
Die Berliner Firma txtr, die seit Monaten auf ihren, nun für Oktober angekündigten Reader, neugierig macht, hat mit E-Plus/Ecotel einen Partner für ihren UTMS/WLAN-Reader gefunden. Damit wird der txtr der erste Reader in Deutschland sein, der eine flächendeckende, computerlose Verbindung ermöglicht - eine Riesenleistung, an der Amazon und andere Anbieter noch knabbern.
Auch die Firma IREX hat noch für dieses Jahr ein Gerät mit gleichen Austattungsmerkmalen für die USA, aber dies heißt wohl erst 2010 in Europa, angekündigt, meldet der Nachrichtendienst Golem.
Ein wenig weit vorgewagt hatte sich die mp3- und video-Player Firma iRiver, sie meldete für ihren Reader eine Kooperation mit der Buchhandelskette Hugendubel, die aber wohl davon nichts wußte, denn die Meldung wurde noch auf der IFA korrigiert.
Ebenso kündigten laut dem Nachrichtendienst Digitimes die Computerfirmen Asus und MSI - eigene Reader an. Da man sich über Ausstattung und Spezifikation sehr bedeckt hielt, denke ich, diese Geräte werden frühstens 2010 in Europa erscheinen - aber ACHTUNG, nach Samsung entdecken nun weitere Groß-Elektronik-Anbieter das E-Book.
Der Erscheinungstermin 2010 dürfte sicherlich auch für den chinesischen E-Book-Reader Daza E-001 gelten, der auf der IFA gezeigt wurde, das Gerät ist keine technische Revolution, wird aber den Preisdruck auf den Markt erhöhen. Auf der IFA wurde auch der Reader Pocketbook 360°, der einige interessante Features und ein offenes Betriebssystem enthält, vorgestellt. Der Dienst lesen.net hat das Gerät getestet.
In das Land der Phantasie würde ich gerne eine Meldung der britischen Firma Interead verweisen, deren Firmenchef in einem Interview mit The Guardian behauptet bereits mehr als eine Millionen Exemplare seines Readers Cool-er verkauft zu haben.
..." (c) http://www.alkenbrecher.com/beratung/
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« Letzte Änderung: 23. September 2009, 14:32:11 von Qumran »
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"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen." Oliver Kahn
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Azrael
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« Antworten #2 am: 29. September 2009, 11:26:41 » |
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Na das ist ja mal ein nettes Ding Zum Thema passend unser neuer Linkpatner unter Links http://www.ebook-reader.deeBook Reader - Informationen eReader & digitale Lesegeräte
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Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde. Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
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Qumran
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« Antworten #3 am: 02. Oktober 2009, 11:59:48 » |
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News zum Apple-Tablet. Wird wohl mit zwei Händen zu bedienen sein... http://derstandard.at/fs/1254310414513/Patent-Apple-Tablet-Multitouch-mit-beiden-HaendenEtwas mehr Details zu Googles Angebot an die Rechteinhaber von Texten. Hierbei auffallend, daß sie den Rechteinhabern 70%(!) des Nettopreises überlassen wollen. Von wegen also, Google wolle mit Einmalzahlungen abcashen. Die Einmalzahlungen erfolgen zusätzlich pro "Buch-scan". Danach die angebotenen 70% pro verkauftes Exemplar. Das nenn ich ein gutes Angebot. Eine gute Verhandlungsbasis. http://futurezone.orf.at/stories/318038/
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"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen." Oliver Kahn
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Azrael
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« Antworten #4 am: 07. Oktober 2009, 11:02:57 » |
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... Etwas mehr Details zu Googles Angebot an die Rechteinhaber von Texten. Hierbei auffallend, daß sie den Rechteinhabern 70%(!) des Nettopreises überlassen wollen. Von wegen also, Google wolle mit Einmalzahlungen abcashen. Die Einmalzahlungen erfolgen zusätzlich pro "Buch-scan". Danach die angebotenen 70% pro verkauftes Exemplar. Das nenn ich ein gutes Angebot. Eine gute Verhandlungsbasis. ...
Sie werden von Google über rollt. Wäre interessant zu wissen ob ich mich als Autor zb. auch ohne Anwalt und Gericht wehren kann mit einen einfachen schriftlichen NEIN. Was nicht zu vergessen ist, ist das es eher nicht um den Verkauf geht. Sicher, wenn ich zufällig durch die Suche auf das Buch stoße und mich das Gebiet generell interessiert, vielleicht. Kommt drauf an wie kompliziert der Verkauf abläuft und zu welchen Preis. Aber die wenigsten werden wohl gezielt nach Büchern suchen sondern über Google suche darauf stoßen. Sich den Absatz was einem betrifft raus(b)kopieren und das wars. Das ist dann der tot jedes soliden Nachschlagewerkes. Aber sicher,. Anderseits ist das dann vielleicht vergessene Information. Es wird wohl alles digital,.. ob wir wollen oder nicht. Immer alles und überall abrufbar. Bestenfalls am Handy auf nem 3000ender: Was für eine Blume ist das wohl
Ich gebe zu, dass ich nicht anders bin. Hab mein Lexika zb. Zu Hause stehen,.. suche ich aber nach was bzw. Frage ich mich nach einer Bedeutung mach ich den PC an Google/Wikipedia
. Und eines darf man auch nicht vergessen, Google wird sich als großer Vorreiter (im Amerikanischen Größenwahnsinne) eine goldene Nase verdienen, egal was sie momentan für den Aufbau investieren, das kriegen sie zu Hundertfach wieder in den Jahren rein
Aber war doch immer schon so, was der Staat nicht auf die Reihe bringt, obwohl es seine Aufgabe wäre, egal ob aus Geldmangel oder Inkompetenz, da springt gerne ein großes Unternehmen ein, aber nur wenn sich damit Geld verdienen lässt
für die Menschheit und das Wissen jaja Dazu passend: Eine Aufzeichnung des Verlaufes der ganzen Tragödie http://www.bibliomaniac.de/abc/ak/google.htm Was Google Falsch macht (2006 ist noch aktuell oder schon nach gebessert worden?) http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,416922,00.html Google darf weiter deutsche Bücher scannen (2006) http://www.tagesschau.de/inland/meldung110508.html hierbei finde ich die Einstellung schon sehr fragwürdig: Opt-Out: Bei der Opt-Out-Praxis ist keine Zustimmung des Rechteinhabers nötig, um mit seinen Daten zu arbeiten. Der Betroffene muss diesem explizit widersprechen. Als korrekter wird die Opt-In-Praxis erachtet. Dabei muss der Rechteinhaber ausdrücklich der Verwendung seiner Daten zustimmen, bevor diese genutzt werden können. Diese so genannte Opt-Out-Praxis hält Google für die einzig mögliche Praxis, da das Projekt sonst viel zu zeitaufwändig wäre. Man muss wohl seinen Recht wie so oft hinterherlaufen und es einfordern, Gesetze schützen vor großen Unternehmen wohl nicht
Jeder, sei es Bibliotheken, Unis, Unternehmen, kocht sein eigenes Süppchen. Warum nicht ein einziges großes Projekt von mir aus unter der Regie von Google, aber mit Staatlicher Aufsicht und Einspruchsrecht? Für was gibt es denn die EU oder gar die UN? Doch ein Schönens Ziel - Sicherstellung, dass das Wissen der Menschheit nicht verloren geht und sach- wie auch rechtsgemäß verwaltet wird
. Aber zurück zum Thema,
Die (R)evolution hat begonnen
Hm,. Wie geht der Saat eigentlich normallerweise mit Rebellen um,.. hm,..
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« Letzte Änderung: 07. Oktober 2009, 11:04:28 von Azrael »
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Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde. Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
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Qumran
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« Antworten #5 am: 09. Oktober 2009, 12:10:05 » |
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Die Sache mit den Rechten ist eine sehr komplizierte Geschichte. Du hast schon Recht mit der Annahme, daß Google sich mit der Digitalisierung von Büchern eine goldene Nase verdienen will. Und das ist per se ja nichts verwerfliches. Natürlich unterwirft sich Google auch "freiwillig" dem "opt-in"-Prinzip, darum gibts ja die Verhandlungen mit den Autoren- bzw. den Verlagsvertretungen. Die Krux an der Sache ist jedoch, daß die Buchbranche keine nationalen Grenzen in dem Sinne kennt, wie sie die übliche nationale Rechtssprechung aber voraussetzt. Denn welche nationalen Regeln gelten für ein deutsches Buch in den USA? Gilt die deutsche oder die amerikanische Rechtssprechung? Dabei meine ich nicht die verkauften Rechte für übersetzte Werke, bei denen ists ja klar. 1967 wurde die WIPO gegründet, die sich mittels bilateraler Abkommen zwischen den Ländern darum kümmert, daß Verwertungsregeln eingehalten bzw. Rechtsstreitigkeiten kommuniziert werden können. Schon 1887 gab es eine internationale Vorläufervereinbarung zu dem Thema, die bis heute gilt. http://de.wikipedia.org/wiki/Weltorganisation_f%C3%BCr_geistiges_Eigentumhttp://de.wikipedia.org/wiki/Berner_%C3%9Cbereinkunft_zum_Schutz_von_Werken_der_Literatur_und_KunstHinzu kommt, daß in der Regel (bis auf seltene Starautoren, die sind mal ausgenommen) kein Autor die Rechte mehr über seine publizierten Werke besitzt. Sobald ein Werk "in Druck geht" wurden bereits Verträge geschlossen, die zumeist den Verlagen sämtliche Verwertungsrechte überträgt. Der Autor bekommt meist Tantiemen. Nochmal kommt hinzu, daß Verwertungen der Texte der Autoren auch außerhalb der Verlagsstrukturen passieren. Etwa in Nachrichtensendungen, Dokus usw. Damit auch dort Geld Richtung Autoren bzw. Verlage fließt existieren sog. "Verwertungsgesellschaften". In Deutschland etwa die VG-Wort. Diese Gesellschaften sind jedoch ausschließlich national oder nach Sprachräumen organisiert. Naja, im Internetzeitalter eine nicht gerade progressive Aufstellung. http://www.vgwort.de/index.phpLange Rede, kurzer Sinn. Die Rechteinhaber sind so gut wie nie die Autoren selbst, diese sind meist nur Teilrechteinhaber, also Tantiemenbezieher. Deshalb ist es gut, wenn Verlagsverbände mit Google verhandeln. Allerdings ist das alles sog. "juristisches Neuland", weshalb deren Ergebnisse zukunftsweisend sein könnten.
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« Letzte Änderung: 13. Oktober 2009, 00:29:16 von Qumran »
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"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen." Oliver Kahn
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Qumran
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« Antworten #6 am: 20. Oktober 2009, 12:11:09 » |
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Duke o´Cord
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« Antworten #7 am: 04. November 2009, 21:23:29 » |
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Das sieht schon alles sehr nach Star-Trek aus, aber ich liebe immer noch die kleinen, praktischen Reklam-Büchlein. (Ahoy! Ich war schon lange nicht mehr hier)
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Es sind mehr Menschen an ihren Ängsten gescheitert, als an ihren Träumen.
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Duke o´Cord
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« Antworten #9 am: 05. November 2009, 22:26:31 » |
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Dieser "Gizmodo" gefällt mir aufgrund seiner zwei Seiten schon sehr, auch wenn das Display (im Vergleich zur dargestellten Hand) ein wenig klein wirkt. Wenn man aber ein E-Book auf den beiden Displays "aufschlagen" kann, also eine Doppelseite vor sich hat, so würde ich ihn dem "Nook" vorziehen. Auch wenn dieser handlicher erscheint, sowohl der schmale Screen, wie auch die Abbildungen der Bookcover im unteren Bereich, wirken störend auf mich. Letzteres kann man vielleicht ändern.
Allerdings glaube ich nicht, dass ich selbst für einen "Gizmodo" volle Verwendung hätte. Mir Notizzeltteln am Computer zu zeichnen, käme mir sicher nie in den Sinn, auch wenn ich dieses Feature natürlich höchst interessant finde - vom technischen Aspekt her. Auch wenn man mit solchen Geräten viele Tätigkeiten, die man normalerweise auf mehrere "analoge" Bücher verteilt, in einem Medium abhalten und speichern kann, würde ich wohl selten auf die Idee kommen, diesen Computer einzuschalten, um herauszufinden, an was mich meine Notizzetteln erinnern sollen. Das Problem ist ja oftmals, sich überhaupt daran zu erinnern, dass man sich an etwas erinnern sollte, weshalb Notizen dort zu kleben haben, wo man ihnen zwangläufig und überraschend begegnet, beispielsweise am Klo. Der Computer kann das nicht ersetzten.
Auch würde ich nie Tagebuch in diesem Ding führen. Mein Tagebuch schlage ich auf, nehme einen Stift zur Hand und kritzle und kratzle uneingeschränkt von jeder Software darin herum; Es braucht keinen Strom und ich muss nicht mit der Touch-Funktion die Ordner öffnen, ehe ich beginnen kann. Das haptische Erlebnis ist auch ein anderes, wenn man auf Papier schreibt und nicht auf einer Bildschirmoberfläche.
Das haptische Erlebnis beim Lesen und Schreiben ist es auch, das echte Bücher für mich unersetztlich macht, das Gefühl durch Seiten zu blättern ist nicht digital zu imitieren; und man spürt die Seiten nicht nur, man riecht sie auch. Ich liebe vor allem gebrauchte Bücher, Second-Hand-Ware, in denen sich die Spuren meiner Vorleser finden. Letztlich sollte man auch an den Energieverbrauch denken, der in seiner Höhe unter anderem zu Umweltverschmutzung und Klimahektik führt. Bücher sind meines Erachtens auch fürs Auge angenehmer und in gewisser Weise auch unkomplizierter. Das ist meine grundlegende Meinung dazu.
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Qumran
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« Antworten #10 am: 06. November 2009, 02:11:21 » |
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Ja, der "Gizmo", mit seinen zwei Leseseiten, gefällt mir auch am Besten, aber den gibts leider noch nicht im Handel... Die Sache mit der Haptik, dem Geruch und der analogen "Kritzelfähigkeit", alles das gehört auch für mich zum "guten Buch" dazu. Ich glaube in naher Zukunft werden sich "digital" und "analog" auf hybrider Weise ergänzen. Zu Haus ein Buch, und für unterwegs ein "Gizmo", in einem Hardcover aus Leder mit Notizblock und Bleistift im Halfter. Langfristig, also, wenn wir in Pension gehen werden, könnte ich mir vorstellen, daß sich die neue Generation von Lesern eher vor unseren Vorlieben ekeln wird. Ich mein, Haptik bedeutet Bakterien, Geruch bedeutet Schimmel, und die analoge Kritzelfähigkeit bedeutet, daß die nackte Hand der Schreibkunst wird fähig sein müssen... alles Dinge, die die übernächste Generation verabscheuen wird.
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« Letzte Änderung: 06. November 2009, 02:21:47 von Qumran »
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Duke o´Cord
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« Antworten #11 am: 06. November 2009, 10:33:37 » |
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Oi! Warum denn so negativ: Vielleicht wird es mit der nächsten Generation, beim Lesen/Schreiben so sein, wie mit der Generation junger DJ's die ihre Musik wieder auf Platten pressen lässt, ja manchmal sogar selber presst. In meiner Abschlusszeit an der der Textildesign wollte ich übrigens ein kunstvolles Buch, als Diplomarbeit, gestalten. Leider kam es nie dazu. Es könnte ja sein, dass Bücher in Zukunft wieder weniger Massenware sind, sondern etwas Besonderes, das man guten FreundInnen zum Valentinstag schenkt (neben Blumen natürlich).
Andererseits ist der Platten-Vergleich vielleicht nicht ausgereift, denn im Verhältnis existiert das Medium Buch natürlich schon viel, viel länger, als irgendein elektronisches Medium. Es ist also schwer zu sagen, wie sich die Sache entwickeln wird. Es könnte ebenso sein, dass der mobile E-Book-Reader nur etwas für Schnösel und andere WirtschaftsstudentInnen wird.
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Azrael
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« Antworten #12 am: 06. November 2009, 10:57:23 » |
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Jup welcome back Duke - hoffe das bleibt auch so Nun, der Gizmo ist sicher ein sehr nettes Produkt. Aber muss so im Großen und Ganzen Dukes Erläuterung zustimmen. So sehe ich das auch,... ja sogar als ITler Außer Dukes Leidenschaft für Gebrauchtes Eine sehr gute Lösung finde ich noch immer das aufzeichnen des geschriebenen im Stift. http://www.irisnotes.de/video-IN-partners.swf Preis ~ 90€ Wobei gesagt werden muss, dass diese Art von Geräten (wo es mehrere gibt), schon eine Zeit auf dem Markt sind und noch immer nicht reibungslos funktionieren. Siehe Handschrifterkennung, kein Table Ersatz, kein Maus Ersatz, etc.
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« Letzte Änderung: 06. November 2009, 12:17:59 von Azrael »
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Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde. Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
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Qumran
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« Antworten #13 am: 08. November 2009, 19:10:24 » |
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Nun, der Vergleich mit der Plattenindustrie ist gar nicht schlecht. Wer hört heute noch Langspielplatten?  Aber vielleicht irre ich ja, und die übernächste Generation, also etwa im Jahre 2050, liebt die Orthographie, und eifert der Jahrhundertwende als eine Art "retro-Lifestyle" nach. Tja, jeder hat so seine Vision von der Zukunft...
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« Letzte Änderung: 08. November 2009, 20:12:53 von Qumran »
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Qumran
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« Antworten #14 am: 05. Januar 2010, 11:17:15 » |
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