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Duke o´Cord
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« Antworten #60 am: 12. Oktober 2008, 01:56:45 » |
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Übrigens war es das erste, das ich ungausgeschlafen und ohne ersten Kaffeekonsum zu hören bekam, als ich heute morgen das Radio anmachte: "...orgen, Jörg Haider ist tot." Das weckt auf, auch wenn man nicht weiß, ob es ein Scherz sein soll, obschon einem bald klar wird, dass das nicht sein kann.
Nachtrag: Es ist tatsächlich traurig. Eine thematische Aufarbeitung über/von Haider, ist mit seinem Tode bei weitem schwieriger, als über seine Fehler zu sprechen, wenn er noch lebt, sie sozusagen auf frischer Tat begeht. Alles was ihn betrifft, ist ab nun Vergangenheit, Geschichte und wird wahrscheinlich von einem anderem Blickwinkel her betrachtet werden.
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« Letzte Änderung: 15. Oktober 2008, 23:50:00 von Duke o´Cord »
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Es sind mehr Menschen an ihren Ängsten gescheitert, als an ihren Träumen.
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Qumran
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« Antworten #61 am: 12. Oktober 2008, 13:10:18 » |
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Ja, Haider, der wird mir fehlen, weil er eben nicht nur "redete". Er regierte in Kärnten. Mit fast 40% der Stimmen. 40 % Rechtsradikale, oder etwa nicht? Das unterschied ihn von den rhetorischen "Querdenkern" etwa der Grünen fundamental. Im Übrigen kämpft heute jede Partei "...für Umweltschutz, nachhaltige Energiegewinnung, Menschenrechte für AsylwerberInnen und MigrantInnen, sowie immer noch real für Minderheiten-, vor allem für Frauen- und Schwulenrechte...". Rhetorisch!
Die Flüchtlingsströme aus Kärnten heraus halten sich genauso in Grenzen, wie die Massen an amerikanischen Asylsuchern in Europa auf Grund von Menschenrechtsverletzungen der Bushregierung... Ja, sogar das Gegenteil ist der Fall. Warum wohl?
An Haider konnte man sich reiben. Über die derzeitigen Politikern, die im übrigen allesamt "Studierte" sind (daran kanns ja wohl nicht liegen), kann man sich bloß wundern. Leider bin ich auf Grund dieses tragischen Ereignisses um Haider der Meinung eine große Koalition wäre in Österreich derzeit die beste Lösung.
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« Letzte Änderung: 12. Oktober 2008, 13:14:42 von Qumran »
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"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen." Oliver Kahn
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Qumran
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« Antworten #62 am: 13. Oktober 2008, 17:18:39 » |
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Rätsel:
Gibt es jetzt einen Zeugen vom Haider Unfall, oder nicht? Wenn nicht, woher wissen die Ermittler, daß da ein Überholvorgang stattfand?
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"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen." Oliver Kahn
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Holger
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« Antworten #63 am: 14. Oktober 2008, 17:13:57 » |
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Ich schätz mal, dass man, wenn man mit 140 Sachen in einer 70er Zone fährt, Spuren hinterlässt, die man im Nachhinein so deuten kann. Ich hab bisher angenommen, dass es eben diesen Zeugen gibt/gab... ist das nicht so??!!??
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Qumran
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« Antworten #64 am: 15. Oktober 2008, 01:55:07 » |
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Ich darf ein paar logische Schlüsse ziehen: Wenn Haiders Wagen einen anderen überholt hat und nicht später als die angenommenen fünf Sekunden danach von der Straße abkam, dann gibt es auch einen Zeugen - nämlich den Fahrer des überholten Wagens.
Wenn der Abstand mehr als die angenommenen fünf Sekunden betragen hätte, dürfte man korrekterweise nicht mehr vom "ursächlichen" Überholvorgang sprechen, der zum Unfall führte, denn der wäre (bei ca. 70 km/h Geschwindigkeitsunterschied) schon längst abgeschlossen gewesen und der Crash wäre somit auf gerader Strecke ohne "Grund" passiert. (Wäre der Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge geringer - sagen wir - als 30 km/h gewesen, dann könnte man auf ganz andere Schlüsse für die Unfallursache kommen...)
Im vorläufigen Polizeiprotokoll steht aber zu lesen es gäbe keine Augenzeugen... Irgendwas stimmt hier also nicht. Logik ist nicht bestechlich, oder doch?
Die Spuren des Phaeton können nur zeigen wohin dieser abbog, aber nicht warum. Doch darum geht es hier. Es geht um das Warum! Die Unfallspuren alleine(!) sagen über die Unfallursache - also das Warum - so gut wie gar nichts aus - auch nicht, daß da ein anderes Fahrzeug in den Unfall indirekt verwickelt war... es sei denn, es gäbe Anzeichen von Brems - oder Ausweichabrieb der Reifen des überholten Fahrzeugs auf der Straße.
Aber: Welche Spuren kann schon ein überholter Wagen machen, wenn er doch fünf Sekunden zurückliegt - Bremsspuren? Wenn ja, dann haben wir einen Zeugen und der Polizeibericht ist eine Lüge.
Entweder der Überholte steht noch unter Schock und outet sich erst in ein paar Tagen, oder irgendjemand behauptet hier Dinge, die er nicht beweisen kann.
Allerdings: Der überholte Wagenlenker sollte den Ermittlern schon eher bekannt sein, denn er ist das zentrale Motiv der Indizienkette. Ohne diesen gäbe es nämlich keinen ersichtlichen Auslöser für den Unfall. Oder gibt es Gespenster?
Mich wundert, daß niemand - kein einziger Journalist - nach diesem Kronzeugen fragt!? Oder kommt das noch? Wenn ja, dann ist der Beweis erbracht, daß die Medien manipuliert oder ferngesteuert wurden. Wenn nein, dann sind die Journalisten - und zwar allesammt - dumme Menschen. Ich weiß nicht was gruseliger wäre.
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« Letzte Änderung: 15. Oktober 2008, 02:56:09 von Qumran »
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Duke o´Cord
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« Antworten #65 am: 16. Oktober 2008, 00:05:41 » |
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In den ersten Meldungen hörte ich, dass die Lenkerin des überholten Wagens die Rettung rief.
Übrigens war er betrunken, wie ich eben erfuhr, offenbar mit 1,8 Promille und das bei 142 oder über 140 Kmh, kann schon Grund für einen Unfall sein.
Nicht alle Politiker sind Studierte. Wie heißt dieser Ex-Schifahrer? Und Strache hatte sein Studium abgebrochen (Geschichte!!!). Im Übrigen gibt es einen großen Unterschied, zwischen "Studierten", denen man in Öffis oder auf der Straße begegnet, die Jacken aus Kamel-Haar und ein Kind im Wickeltuch tragen und von sozialer Gerechtigkeit faseln; und "Studierten" die im Parlament und in Limosinen sitzen, Anzüge oder Kostüme tragen und von sozialer Gerechtigkeit faseln - vor allem im Auge der Öffentlichkeit.
Dieses Auge gehört auch nicht lauter Neonazis - ganz und gar nicht. Neonazis befassen sich zumindest irgendwie mit Politik, die meisten Rechts-Wähler hingegen mit Äußerlichkeiten des Spitzenkandidaten. Dass Haider mehr handle, als andere, konnte ich nicht erkennen, wohl aber dass er mehr politische Macht und Einfluss auf Medien hatte - Und das verdankte er seiner Rhetorik und nicht seiner Reibung. Die Reibung hatte ihm letztlich ein paar ordentliche Verluste eingefahren, dort aber - gerade wie im letzten Wahlkampf - wo er sich zurück gehalten hatte, kamen auch seine Erfolge.
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« Letzte Änderung: 16. Oktober 2008, 17:58:12 von Duke o´Cord »
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Qumran
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« Antworten #66 am: 16. Oktober 2008, 03:45:36 » |
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Aha - die Lenkerin des überholten Wagens rief die Polizei. Warum steht dann im vorläufigen Polizeibericht, daß es keine Augenzeugen gäbe?? Aha - Wie wir schon am 12.10. oben im Posting nachlesen können, sind zulu-ebooks-leser schlauer als all die anderen: Kein Mensch kommt in einem Audi Phaeton ums Leben, wenn er sich an Getze hält... es sei denn alles Pech der Welt kommt zusammen! Nicht aber hier: Haider war wie gepostet betrunken. Aber: Wenn ein Landeshauptmann, der Ambitionen hatte Kanzler zu werden mit 1,8 Promille ins Auto steigt und losfährt, dann schäme ich mich, daß ich ihn respektiert hatte. Man stelle sich nur vor er hätte mit derselben Naivität einen Staat gelenkt, statt seines Autos... Na dann, Gute Nacht, Österreich! Haider, wenn du mich jetzt hören kannst: deine Hybris hat dich getötet. Ruhe in Frieden! Und: Die Causa Haider ist noch nicht aufgeklärt, denn niemand auf der Party konnte bezeugen, daß Haider betrunken in sein Auto stieg... er soll sogar noch in einem Hotel gewesen sein und sich innerhalb von zwei Stunden 1,8 Promille angetrunken haben. Wie geht denn das, wenn man bedenkt, daß der Körper auch Alkohol abbaut? http://derstandard.at/?url=/?id=1220460873664P.S.: In dem Artikel wird auch die Zeugin angeführt, die den Unfall der Polizei meldete. Jedoch wird diese explizit nicht (!) als Überholte bezeichnet. Also war diese Person auch nicht die Überholte - oder die Medien verschweigen diese Wichtigkeit. Wo ist also der Kronzeuge, auf den die gesamte Indizienkette aufbaut?!
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« Letzte Änderung: 16. Oktober 2008, 04:18:28 von Qumran »
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Holger
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« Antworten #67 am: 16. Oktober 2008, 16:10:21 » |
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Los... machen wir eine unsägliche Lady-Diana Story draus....  "König der Herzen"
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« Letzte Änderung: 16. Oktober 2008, 16:10:36 von Holger »
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Duke o´Cord
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« Antworten #68 am: 16. Oktober 2008, 18:10:35 » |
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"König der Kärntner Herzen" bitteschön.
Aber es ist durchaus seltsam, dass man mit unterschiedlichen Medien (in meinem Fall Ö1) auf unterschiedliche Teil-Ergebnisse kommt, die man sich zusammenklauben muss, um dann dennoch kein schlüssiges Bild zu erhalten.
Natürlich kann es auch sein, dass seine Parteikollegen u.a. der neue Chef Stefan Petzner, der scheinbar auf jener Party - oder was auch immer es war - einen "nüchternen" Haider verabschiedet hatte, nicht sagen kann/will, dass sein politisches Vorbild betrunken abfuhr und sich (angeblich) weigerte gefahren zu werden. Immerhin ist es z.B. für Otto ein Grund seinen Respekt vor Haider zu verlieren, wenn er von dessen Trunkenheit am Steuer erfährt - bei anderen dürfte sich dies ebenso negativ auf ihre Meinung auswirken. Also lieber dementieren.
Zudem wissen wir ja von Westenthaler bereits, dass BZÖler nicht unbedingt die volle Wahrheit sagen - auch nicht vor Gericht.
Leider können wir nicht beurteilen, wie sich Haider üblicherweise nach solchen Abenden im Verkehr verhielt; Sanktionen von Seiten der Polizei dürfte er selten befürchtet haben.
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Es sind mehr Menschen an ihren Ängsten gescheitert, als an ihren Träumen.
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Qumran
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« Antworten #69 am: 22. Oktober 2008, 00:31:59 » |
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Manche linke Medien hielten und halten doch Haider schon immer für eine "Königin der Herzen". Man sagte und sagt, ja, der Haider war doch in Wahrheit schwul - seine "Buberlpartie", seine nächtlichen Diskobesuche mit Jugendlichen und überhaupt: Wie der immer gekleidet war! Ich frage mich heute, ob da nicht das Einzigartige an Haiders Persönlichkeit aus seinem dunklen Sarg immer noch herausblitzt: Ein jeder, jeder Mensch, fühlt sich bis heute gezwungen in seiner (geistigen) Anwesenheit - aus unerfindlichen Gründen - immer klar Stellung zu beziehen. Das war das Genie durch seine Persönlichkeit, rein als sein Sein, gewesen Sein. Denn selbst heute, wo sein Sein nicht mehr ist, ja selbst jetzt, wo er doch gar nicht mehr antworten kann, halten sich die Menschen immer noch an ihm fest und beziehen klar Stellung. Linke Aktionisten diffamieren dieses Talent als Polarisierung. Heerscharen gebildeter Intellektueller tappten in Haiders Falle und wurden seine Marionetten, weil sie sich selbst als Gegenpol definierten und das Spiel so erst möglich machten. "War er weg.", dann waren auch seine Gegner "weg". "War er wieder da", dann erwachten auch seine Gegner wieder zu neuem Zombieleben. Das Gute daran: Es ereilt ihnen dasselbe Schicksal wie den Haiderverehrern. Auch deren Existenzberechtigung stirbt mit dem Tod Haiders. In diesem Sinne war und ist es dann eben immer auch interessant, wenn Haider als Schwuler bezeichnet wird. Sprechen da nun Haiderphobe oder Homophobe...? Ooops! P.S.: Der betrunkene Zustand Haiders war Teil meiner These oben, weil eben in einem Phaeton niemand unter "normalen" Umständen ums Leben kommt. Die Frage lautet, aber: Warum in Gottes Namen, gibt es keinen Kronzeugen, obwohl dieser von der Polizei behauptet wird?? Und warum fragt niemand danach? Warum braucht die Polizei ihre Behauptung nicht zu beweisen? Frei nach CSI: Dieser Kronzeuge war doch der Letzte, der Haider unversehrt - und nicht tödlich verletzt - gesehen haben muß. Vorsicht: http://fact-fiction.net/?p=1271
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« Letzte Änderung: 22. Oktober 2008, 02:18:26 von Qumran »
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Holger
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« Antworten #70 am: 23. Oktober 2008, 18:51:35 » |
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Tja.... Haiders Frau glaubt der Polizei auch nicht so recht... ich glaube, dass diese "Geschichte" (Aff... will ich noch nicht in den Mund nehmen  ) noch weitere Kreise ziehen wird und uns noch länger beschäftigen wird!
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Duke o´Cord
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« Antworten #71 am: 23. Oktober 2008, 19:54:59 » |
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Ja, die Kronzeugensache - muss ich gestehen - ist etwas, dass ich nicht so recht verfolgte. Für mich stellt sich auch die Frage, warum sich der Herr Dr.jus besoffen hinters Steuer setzt und Gas gibt (das frage ich mich im Grunde bei jedem, der so unverantwortlich und blöd handelt). War das normales Haider-Like, das seine Freunde schon kannten oder eine Sondershow?
Wie dem auch sei. Linke Medien? In dieser Sache, nämlich dem Haider-Nachrufen, sind sämtliche Medien bzw. einzelne Kommentatoren in diesen Medien beinahe gleichartig. Alle feiern Haider und verharmlosen seinen Rechtspopulismus und seine destruktive, faschistoid-gefärbte Politik, als einen großen Marketing-Gag. Hunderte Asylwerber, die dank Schüssel und Haider hinter Gittern verrotten, ohne je etwas verbrochen zu haben, finden diesen Gag nicht sehr lustig. Die Kärntner-Slowenen, die österreichischen Widerstandskämpfer gegen die Nazis, deren Entschädigungen für erfahrene Gräuel und Enteignungen geflissentlich übersehen werden, freuen sich auch nicht sonderlich über solches Marketing.
Geschickt soll er gewesen sein. Mag sein, aber was für eine Auszeichnung ist das? Die Verschlagenheit des Populismus heiligt nicht seinen Zweck. Aber solcherlei Unsinn kannst in allen Zeitungen lesen, von Kirchenblättern, Die Presse/SN und Die Furche bis hin zu Der Standard und Falter. Du sprichst von Links, aber diese Medien wissen überhaupt nicht wo sie sind. Die politischen Richtungen, die die Welt so einfach aussehen ließen, sind nicht mehr – das was übrig geblieben ist: Inhaltsleerer oder sinnleerer Medien-Populismus. PS: Das wird an Haiders Tod ersichtlich. Und da gebe ich dir recht: Einige seiner Gegner scheinen die Orientierung verloren zu haben. Aber das passiert - wie gesagt - unabhängig von politischen Richtungen bzw. unabhängig von der Deckblatt-Färbung.
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« Letzte Änderung: 24. Oktober 2008, 11:40:03 von Duke o´Cord »
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Es sind mehr Menschen an ihren Ängsten gescheitert, als an ihren Träumen.
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Duke o´Cord
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« Antworten #72 am: 24. Oktober 2008, 12:00:42 » |
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Helmuth Zilk ist tot. Auf die folgenden Nachrufe bin ich gespannt und wiederum auch nicht so sehr.
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Es sind mehr Menschen an ihren Ängsten gescheitert, als an ihren Träumen.
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Azrael
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« Antworten #73 am: 24. Oktober 2008, 12:05:44 » |
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Was? Das Monat hats in sich disbezüglich 
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Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde. Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
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Holger
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« Antworten #74 am: 30. Oktober 2008, 10:19:34 » |
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Ich schätz mal, dass es bald Neuwahlen gibt....  Unsere PolitkerInnen sind einfach spitze...
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