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Autor Thema: Computerspiel Schuld an Mord?  (Gelesen 8269 mal)
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Duke o´Cord
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« Antworten #60 am: 21. Juli 2005, 14:19:08 »

Ich finde nicht das diese Diskussion nur eine mediale ist.

Zumindest für einen Schubhäftling ist es Realität. Das diese nicht freiwillig verhungern wollen, gebe ich als Argument dafür, wie sinnlos Zwangsernährung ist.

Diese Diskussion beinhaltet einen Kernpunkt, der auch immer wieder in anderen Diskussionen dieses Forums erkennbar wird:
Die Diskrepanz zwischen Funktionalität und Ideologie von Werten.
Können wir Werte behalten und leben, die uns bei gewissen Problemen hinderlich sind. Wie wichtig sind "Werte" (aller Art) für den Menschen und wer muss und wer darf Werte leben?

Vor allem in der Thematik um die "Bedrohung von Aussen" die durch das Islamismus-Problem erzwungen wird und die sich im Asylgesetz niederschlägt
(das zu einem Zeitpunkt geändert wurde, an die Zahlen der Flüchtlinge nach Österreich gesunken sind), gibt es immer eine beinahe paradoxe Einstellung zu unseren westlichen Werten und Menschenrechten zu beobachten. Wir wollen Werte verteidigen die wir anderen Menschen verweigern, ganz so, als wären diese Werte - die einen ideologischen Ursprung haben - Waren, die es nach Marktechnischer Weise zu verteidigen gilt - eifersüchtig beinahe.  
Umgekehrt wollen wir Menschen unsere Werte unter Missachtung bzw. Umstruckturierung selbiger eintrichtern.
Dabei wird immer wieder unter funktionalen Berückssichtigungen argumentiert, zugunsten einer Politik die "unsere" ideologischen Werte instrumentalisieren will und damit zu einem Handwerk macht, dass man verwenden kann wie man will.
Funktional ist gedacht, wenn zugunsten der Bürokratie im Asyl- bzw. Abschiebungsverfahren, Menschrechte untergraben werden. Auch wenn es bei diesen Rechten NUR um die Wahrung menschlicher Würde geht - die in einer funktional denkenden Wertegemeinschaft keinen Wert mehr zu haben scheint.

Zu diesem Thema würde Schiller sehr gut passen.
« Letzte Änderung: 22. Juli 2005, 11:13:41 von Duke o´Cord » Gespeichert

Es sind mehr Menschen an ihren Ängsten gescheitert, als an ihren Träumen.
Holger
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« Antworten #61 am: 22. Juli 2005, 10:55:09 »

...und somit hast du dich "instrumentalisieren" lassen...

Ich wollte eigentlich schon wieder zurück zum "Computerspiel Schuld an Mord?"-Thema.
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Duke o´Cord
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« Antworten #62 am: 22. Juli 2005, 15:36:29 »

Es geht mir nicht in den Kopf, wie ein - in jeder Beziehung - gesunder Mensch,
sich von einem Computerspiel dermaßen beeinflussen lassen kann, dass er sich eine Waffe besorgt und andere Menschen damit angreift.

Es liegt mit Sicherheit an einer von PC-Spielen unabhängigen, wenn auch nicht unbeeinflussten, psychischen Erkrankung, wenn Kids den Entschluss fassen Massaker zu begehen.

Der naheliegenste Weg, auf dem man am schnellsten die Verantwortung der Gesellschaft - von den Eltern bis zur Schule - verdrängt, ist wenn man die oberflächlichen Anzeichen von Gewaltverherrlichung, wie sie in PC-Games und Actionfilmen vorkommt, sofort und ohne weiters nachzudenken, als die logische Ursache für ein von psychotischen Kindern angerichtetes Blutbad deklariert.
Dabei hat man seinen Sündenbock und gibt sich selbstzufrieden den obligatorischen Opferritualen der Gesellschaftspolitik hin, ohne zu bedenken, dass man womöglich vorschnell triumphiert und die genauen Ursachen verdeckt.

Aber es geht gar nicht darum, die wahren Gründe pupertärer Verzweiflung und
Erkrankung in unserer Gesellschaft zu ergründen, da dies nicht ohne Kritik an selbiger vor sich gehen kann.
Also beruhigt man, gibt irgendeinen Grund für das Fiasko an und empfiehlt den Eltern ihre Kinder doch nicht gar zu brutale PC-Games spielen zu lassen.
Thema abgehackt, Schuldigkeit getan und ein völlig normaler 14jähriger darf sich den aktuellen Aktionstreifen im Kino nicht anschauen.

Und irgendwann zwischen 15 und 16 Jahren, der Junge wurde als Aussenseiter abgestempelt weil ihm seine Mami immer wieder verboten hatte, sich mit seinen Freunden die gewalttätigen Ballerspiele reinzuziehen:
ein traumatisches Erlebnis mit der Realität des Erwachsen werdens. Ein gnadenloser Hieb der Kälte der Wirlklichkeit, dem der Junge allein und unvorbereitet ausgeliefert ist.
Ein Schmerz, eine Qual, folgende Krankheit, Wahnsinn und eine Waffe, die der Junge irgendwo her hat und durch deren Verkauf irgend ein Waffenhersteller, irgendein Waffnehändler, sein Geld verdient hat.
Wenn wir aus unseren Träumen herausgerissen unseren Albträumen begegnen, denken wir im ersten Moment an "Flucht". Und sich in eine bequeme
Ausrede zu flüchten ist beinahe schon eine Tugend der modernen, medialen Rhetorik im Kommunikationszeitalter der leeren Worte.
« Letzte Änderung: 21. April 2007, 00:42:34 von Duke o´Cord » Gespeichert

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Holger
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« Antworten #63 am: 23. Juli 2005, 11:48:22 »

Was soll ich da noch sagen...
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Holger
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« Antworten #64 am: 05. März 2007, 10:18:52 »

die guten alten "Killerspiele" sind mal wieder von den Medien aufgegriffen worden.... ein interessanter Beitrag

http://www.youtube.com/watch?v=O3JfRL2FYIM


... ich wußte bisher nicht, dass Call of Duty den WW2 verherrlicht, und hatte auch keine Ahnung, dass GTA ein Vergewaltigungsspiel ist....
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Azrael
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« Antworten #65 am: 05. März 2007, 15:39:16 »

sag mal nix dau und verweise auf meine Komentare zuvor. *kopfschüttelt*
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Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde.
Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
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« Antworten #66 am: 21. April 2007, 01:50:19 »

Es stimmt schon, dass in den Medien sehr oft Menschen zu sehen und hören sind, die oftmals Computerspiele verurteilen, obwohl sie im Vorfeld zugleich zugeben, von "solchen Dingen" keine Ahnung zu haben.

Warum fragt niemand Leute wie uns? Wir sind die Generation, die mit solchen Spielen groß geworden ist. Die auszuckende Generation- wenn man so will - wächst hingegen, hat zu zur virtuellen Gewalt, den realen Background der Abendnachrichten und faschistoider Kulturszenen wie der des Gangster Raps.

Allerdings ist nicht alles von der Hand zu weisen, das in dieser Berichterstattung gezeigt wurde. Wenn man bei GTA durch die Menge läuft und wahllos Kehlen durchschneidet, ist das schon eine heikle Angelegenheit, aber ich halte das Spiel auch nicht für sonderlich gut - was allerdings hier nichts zu sagen hat.
Vergewaltigungsszenen sollten allerdings nicht mit Sexszenen, wie anhand von GTA, verwechselt werden, die zudem weder Ziel noch Vorgabe des Spiels sind, sondern Plug Ins, die im Nachhinein installiert werden können.

Ob man in einem PC-Game oder einem Hollywoodfilm SS-Abzeichen und Hakenkreuze zu sehen bekommt, ist insofern egal, alsdass die übernommene Rolle des Wehrmachtssoldaten nicht gleichbedeutend mit Sympathie für das Hitlerregime ist. Ich habe in Battlefield auch die "böse Seite" gespielt und bin dennoch kein Neonazi geworden - weil ich ich bin und nicht die Rolle, die ich in einem Spiel übernehme.

Ich halte, wie andere Medien, auch Computerspiele für kulturelle Sypthome unserer Zeit und wenn es gerade angesagt ist, Spiele so realistisch wie möglich darzustellen (doch wer bestimmt was Realität ist oder wie sie aussieht), müssen sich auch schlechte Medienredaktionen nicht wundern, wenn man so etwas wie GTA erlebt, oder C&C mit spielbarer, nahöstlichen Terroristen-Armee. Die tatsächliche Gewalt, die in den Abendnachrichten gezeigt wird, beeinfliuss die Gestaltung gewisser Spiele genauso, wie die Kultur-Marketing-Szene des faschistoiden Ganster-Raps.

Das was wir hier zu sehen bekommen sind kulturelle Sympthome unserer Zeit. Man sollte sich eher Gedanken über ihren Ursprung machen, anstatt dem Schatten der Sonne im Kreise zu folgen.
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« Antworten #67 am: 21. April 2007, 14:57:08 »

Wenn Computerspiele, die "gewaltherrlichen", ursächliche Schuld an Morden oder Amokläufen hätten, dann dürfte es vor der Erfindung dieser "Killerspiele" keine Morde oder Amokläufe gegeben haben. Oder?





P.S.: Ich darf daran erinnern, daß der Mörder von John Lennon mit dem Buch "Fänger im Roggen" unterm Arm festgenommen wurde.
Gibt es auch gar "Killerbücher" ? Bibel, Koran... :oah:

Am besten man verbietet alles! Dann kann man wenigstens sicher sein, daß nichts an allem schuldig sei.
« Letzte Änderung: 21. April 2007, 15:35:35 von Qumran » Gespeichert

"Der erfolgreiche Mensch ist die Summe seiner Niederlagen."
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« Antworten #68 am: 21. April 2007, 23:26:36 »

Naja, alles muss man nicht gleicht verbieten. Es ist schließlich bekannt, dass vor allem jene medialen Inhalte gefährlich sind, welche die Fantasie inspirieren oder zum Denken anregen. Das weis man aus dem kleinen Fahrenheit 451 1x1 und darum wäre es durchaus erträglich, die bekömmlichen Sitcoms, Seifenopern, Gewinnspiele für Menschen die nicht mit ihrer Handyrechnung umzugehen verstehen, Wetten daß?... - Verschnitte und Ähnliches beizubehalten. Der Gesellschaft bei der kulturellen Selbsbefriedigung zusehen - sozusagen, aber keinen geistigen Sex, denn der birgt die Gewalt in sich.
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Holger
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« Antworten #69 am: 25. April 2007, 11:16:30 »

http://www.bildschirmarbeiter.com/fun_10169_killerspiele---traurig-aber-wahr.html

nett gemacht...
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Duke o´Cord
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« Antworten #70 am: 28. April 2007, 02:18:22 »

Gut gemacht, welch ein musikalischer Abgang (das ist durchaus mehrdeutig zu lesen). Dennoch: Wir haben 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, von denen tausende diskriminiert, abgschoben, inhaftiert und davon dutzende ermordet werden, weil sie nicht in Deutschland geboren wurden, jedoch gerne dort leben würden. Als Christ könnte ich da natürlich Mitleid mit all jenen haben, die am allgemein vorherrschenden Überfluss sterben.

Wieviele Menschen werden infalide oder sterben an Fettleibigkeit?

Wenn jemand ein Lokal betritt, das bei Nichtrauchern akute Atemnot verursacht, nur weil die Person dem Gruppenzwang unterliegt und in Folge dessen dem Alkohol anheim fällt, soll ich Mitleid haben? Ja! Als Christenphilosoph. Allerdings kann ich als Mensch nicht mit jedem Mitleid haben, mich nicht um Alles kümmern.
Also habe ich eher Mitleid mit jenen , deren Leben aus Gründen bar jeder eigenen Schuld bedroht ist. Für Menschen die durch andere Menschen und nicht durch sich selbst bedroht sind.

Um dies mit einer vielleicht Jack Londonschen Einstellung zu untermalen:
Man kann sich selbst zwingen und sein eigener Sklave sein, doch niemals sollte man der Sklave eines anderen werden.

ZU DEN POLITIKERN:
Hätte unsere Generation noch gesellschaftpolitische Eier oder Eierstöcke, so würde sie sich um Politiker, welche meinen, Spieler von Gewaltspielen sollten ins Gefängis, keinerlei Sorgen machen. Solche Politiker verdienen es nicht, ernst genommen zu werden. Dass sie es doch werden, beweist leider ihr Amt.
« Letzte Änderung: 28. April 2007, 02:18:31 von Duke o´Cord » Gespeichert

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« Antworten #71 am: 02. Mai 2007, 14:41:42 »

ein weiterer Beitrag:

http://www.bildschirmarbeiter.com/fun_10198_counterstrike-300-remix---version.html
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Azrael
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« Antworten #72 am: 24. Juli 2008, 10:09:07 »

und ein weiterer,... frag mich wann das ein Ende hat? wohl nie oder bis Sie die games ganz verbieten....


Zitat
Videospiele müssen wieder als Sündenbock herhalten  
15-jähriger ersticht Ex-Freundin - Videospiele am Pranger der Justiz!

Wie die Westdeutsche Zeitung berichtet, habe der 15-jährige Christoph T. im Dezember des letzten Jahres seine Ex-Freundin mit fünf Messerstichen getötet. Der Junge gestand die Tat bereits vor dem Landgericht Mönchengladbach. Er bestätigte alle Anklagevorwürfe.

Die Tat fiel brutal aus: Das Paar war nur wenige Wochen zusammen, dann gestand Valerie ihm, sich in einen anderen verliebt zu haben. Kurz darauf bat der Junge das Mädchen zwecks einer Überraschung in einen Partykeller. Er verband ihr die Augen und legte sie auf eine Trainingsmatte. Dann stach er fünf Mal auf die wehrlose Valerie ein. Sie verstarb noch am selben Abend.

Der Verteidiger erklärte vor Gericht, dass sich der Hauptschüler - zum Zeitpunkt der Tat in der achten Klasse - in die virtuelle Welt gewalttätiger Videospiele zurückgezogen habe. Christoph habe rund 13 Stunden am Tag sogenannte Ballerspiele gespielt, er hätte nicht mehr zwischen der Realität und dem Spiel unterscheiden können - schon länger als ein Jahr nahm er nicht mehr am Unterricht teil.

In diesem Fall stellt sich die Frage, was ein 15-jähriger mit einem Spiel macht, das in Deutschland ab 18 Jahren freigegeben ist, warum die Eltern ihn nicht in die Schule schickten und ihm das Spiel wegnahmen.  
Quelle: pcgames.de
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Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
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« Antworten #73 am: 25. Juli 2008, 23:56:54 »

So genannte "Ballerspiele"...

Das Problem ist, dass nicht die richtigen Fragen gestellt werden. Warum die die Eltern dem Jungen das Spiel nicht weg genommen hätten? Wichtiger ist die Frage, warum der Junge 13 Stunden täglich vor einem Spiel sitzt, was bereits bedenklich wäre, wenn es kein "Ballerspiel" gewesen wäre, sondern "Mensch ärgere dich nicht".  Das diesbezüglich der Diskurs vor dem Eindringen in die Materie der Psyche scheitert, liegt an einem schlecht geführten, billigen Journalismus.

Da gibt es wieder einen jugendlichen Gewalttäter. Es wird bestätigt, dass er brutale Videospiele spielte. Ah, das passt zusammen, da können sich die Leute an ähnliche Fälle erinnern, das können wir verwenden. Da müssen wir nur die Videospiele hervorheben, dann weiß jeder worum es geht. Und eine Headline haben wir auch schon: Killerspiel schlägt wieder zu! Oder so...

Hauptsache die Redaktionen müssen sich nicht mit Tiefgreifenderem, wie dem Leben eines 15jährigen in der heutigen Zeit, mit dem die Eltern scheinbar nichts anzufangen wissen, auseinandersetzten.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2008, 23:58:24 von Duke o´Cord » Gespeichert

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« Antworten #74 am: 28. Juli 2008, 12:40:54 »

Meine Worte Duke...

Ich versteh es echt nicht, was die „Leute“ für ein Problem haben.
Sie suchen doch nur ein Sündenbock.

Sobald man in einem Spiel jemanden töten kann, dass vielleicht auch noch realistisch dargestellt wird, heulen alle auf.
Es gibt X Filme die noch schlimmer sind und zu Tageszeiten wo Kinder vorm TV sitzen gezeigt werden.
Oder auch in den Bücher,.. kann mich noch gut an meine Jugend Bücher erinnern, da wurde auch nicht gerade wenig gespart mit detailgenauer Beschreibung wie die Leute auf gewalttätiger Art und Weise ins Jenseits befördert werden.

Beim Thema Erotik/Sex ist nichts anderes sogar fast noch schlimmer. In jeden X belieben Werbespot wird mehr Erotik gezeigt als in Spiele die für etwas Brust gleich als Hardcore Porno eingestuft werden.

Warum ist es nicht möglich da eine +18 Sticker draufzukleben ungeschnitten und das Game nur per Gesetz an 18jährige abgeben wie bei den Videos.

Das sich Jugendliche immer Sachen besorgen werden und können die eigentlich nur für Erwachsene sind wird immer bleiben.
Nur stellt sich bei mir dann die Frage wo ist genau die Grenze wo wir Erwachsene auf Sachen verzichten müssen, weil vielleicht Sachen für Erwachsene in Jugendlicher Hand gelangen könnten und Sie damit nicht zurecht kommen könnten (Wenn Ihnen eigentlich nichts anderes gezeigt wird als die Realität).
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